Pflegeformen im Überblick

Sernitas Care Pflegedienst Bochum

Pflege-Ratgeber

Pflegeformen im Überblick

Sernitas Care Pflegedienst Bochum

Pflegeformen im Überblick

Sernitas Care

Pflegedienst Bochum

Welche gibt es?

Benötigt ein/e Angehörige/r Pflege, bieten sich verschiedene Pflegeformen an, die sicherzustellen, dass die/der Pflegebedürftige jederzeit optimal versorgt ist. Erfahren Sie, welche Optionen Sie haben und wägen Sie ab, welche für Ihre Situation die richtige ist.

Häusliche und stationäre Pflege

Häusliche und

stationäre Pflege

Pflegeformen im Überblick

Pflegeformen

im Überblick

  • Betreuung und Alltagshilfe
  • Kurzzeitpflege
  • Tagespflege
  • Nachtpflege
  • 24-Stunden-Pflege
  • Verhinderungspflege
  • Palliativpflege und Hospizpflege

Fazit: Welche Pflegeform ist die passende?

Fazit: Welche Pflegeform

ist die passende?

Häusliche und stationäre Pflege

Pflegearten lassen sich zunächst grob danach unterscheiden, wo die Pflegeleistungen erbracht werden – zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung:

Häusliche Pflege

Die auch als ambulante Pflege bezeichnete Pflege zu Hause wird in der Regel von Angehörigen oder Pflegekräften übernommen. Ist letzteres der Fall, kommen regelmäßig Fachkräfte zur Pflege bei der/dem zu Pflegenden zu Hause vorbei (etwa von einem ambulanten Pflegedienst), um die erforderlichen Leistungen in der Pflege zu erbringen. Um welche es sich dabei handelt und wie viele Stunden an Pflegeleistungen erbracht werden, hängt vom Bedarf der/des Betroffenen und dem Pflegegrad ab.

Pflege von Angehörigen: Alles, was wichtig ist

Pflege von Angehörigen

Alles, was wichtig ist

Stationäre Pflege

Nicht jeder kann sich vorstellen oder es realisieren, pflegebedürftige Angehörige in ihrem gewohnten Zuhause zu pflegen. In solchen Fällen bietet die stationäre Pflege verschiedene Optionen. Stationäre Pflegeeinrichtungen sind auf die Pflege von Pflegebedürftigen spezialisiert und nehmen Betroffene entweder vollstationär auf oder pflegen teilstationär. Ein Pflegeheim oder eine Senioreneinrichtung zählt daher zu den vollstationären Einrichtungen. Die teilstationäre Pflege erfolgt beispielsweise in Einrichtungen der Tagespflege, in welchen sich die Pflegebedürftigen tagsüber aufhalten. Dort werden sie versorgt und können ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot an Freizeitaktivitäten wahrnehmen, bevor sie ab nachmittags wieder heimkehren.

Beispiele für Einrichtungen der stationären Pflege:

Beispiele für Einrichtungen

der stationären Pflege:

  • Seniorenheime: Im Unterschied zu einem Pflegeheim sind in einem Seniorenheim, einer Seniorenresidenz oder einem Seniorenstift, einem Altersheim oder auch beim “Betreuten Wohnen” Pflegebedürftigen und Senioren gut untergebracht, die (noch) keinen akuten Pflegebedarf haben.
  • Pflegeheim: Besteht ein akuter Pflegebedarf und die Eingruppierung in einen Pflegegrad, ist das grundlegende Aufnahmekriterium einer Pflegeeinrichtung für Pflegebedürftige und Senioren bereits erfüllt.
  • Einrichtungen der Seniorentagespflege: In solchen Einrichtungen finden sich Pflegebedürftige und Senioren tagsüber zusammen und werden zuverlässig betreut.

Mehrgenerationenhäuser als Orte der Begegnung

Mehrgenerationenhäuser

als Orte der Begegnung

Auch Mehrgenerationenhäuser finden immer mehr Anklang: Als Treffpunkt, wo sich unterschiedliche Generationen begegnen, gemeinsam etwas unternehmen, sich helfen und gegenseitig unterstützen, sind sie in einigen Vierteln nicht mehr wegzudenken. In einer großen Gemeinschaft kann jeder seine Fähigkeiten und Talente einbringen, niemand muss sich einsam fühlen, sondern ist in der Gemeinschaft gut aufgehoben.

Pflegeformen im Überblick

Je nach Pflegegrad und individueller Situation ist eine bestimmte Art der Pflege für eine/n Pflegebedürftige/n nötig. Bei allen Pflegeformen gilt: Je nach Pflegegrad haben Sie Anspruch auf eine bestimmte Höhe an Pflegegeld von der Pflegekasse. An dieser Stelle finden Sie aber zunächst die wichtigsten Formen der Pflege im Überblick:

Häusliche Pflege

Die auch als ambulante Pflege bezeichnete Pflege zu Hause wird in der Regel von Angehörigen oder Pflegekräften übernommen. Ist letzteres der Fall, kommen regelmäßig Fachkräfte zur Pflege bei der/dem zu Pflegenden zu Hause vorbei (etwa von einem ambulanten Pflegedienst), um die erforderlichen Leistungen in der Pflege zu erbringen. Um welche es sich dabei handelt und wie viele Stunden an Pflegeleistungen erbracht werden, hängt vom Bedarf der/des Betroffenen und dem Pflegegrad ab.

Pflege von Angehörigen: Alles, was wichtig ist

Pflege von Angehörigen

Alles, was wichtig ist

Kurzzeitpflege

Diese Form der Pflege greift dann, wenn kurzzeitig Pflege für eine Person benötigt wird. Ein Bedarf ergibt sich beispielsweise dann, wenn jemand nach einem Krankenhausaufenthalt zunächst noch nicht allein zu Hause zurecht kommt und Hilfe benötigt. Oftmals wird die Kurzzeitpflege stationär angeboten. Bei PflegePlus bieten wir Ihnen jedoch auch ambulante Kurzzeitpflege an.

Vorteile der Kurzzeitpflege:

Vorteile der

Kurzzeitpflege:

  • verlässliche Unterstützung und Versorgung
  • Pflege zu Hause möglich über ambulante Pflegedienste

Nachteile der Kurzzeitpflege:

Nachteile der

Kurzzeitpflege:

  • oft lange Wartezeiten bei stationären Einrichtungen der Kurzzeitpflege
  • vorübergehende Lösung auf Zeit, daher ist anschließend eine erneute Umgewöhnung nötig, wenn es in den gewohnten Alltag zurückgeht

Tagespflege

In der Tagespflege wissen Angehörige ihre pflegebedürftigen Verwandten tagsüber gut aufgehoben, während sie selbst wie gewohnt ihrem Alltag nachgehen können.

Vorteile der Tagespflege:

Vorteile der

Tagespflege:

  • zuverlässige Unterstützung in Form von Betreuung und Pflege für mehrere Stunden am Tag
  • gerade für Berufstätige oder pflegende Angehörige mit Kindern eine gute Lösung, um entlastet zu werden
  • ambulant möglich

Nachteile der Tagespflege:

Nachteile der

Tagespflege:

  • oft rare Plätze in Tagespflegeeinrichtungen für Pflegebedürftige und Senioren
  • manche Pflegebedürftige und Senioren bevorzugen es, Zeit mit der eigenen Familie zu verbringen und fühlen sich unwohl, wenn sie mit anderen Personen ihre Freizeit verbringen sollen

Nachtpflege

Bei der Nachtpflege übernehmen ausgebildete Pflegekräfte die Pflege und Versorgung der Pflegebedürftigen in der Nacht, vor allem um pflegende Angehörige zu entlasten.

Vorteile der Nachtpflege:

Vorteile der

Nachtpflege:

  • bietet pflegenden Angehörigen nachts wichtige Ruhe und Erholung
  • kann ambulant erbracht werden

Nachteile der Nachtpflege:

Nachteile der

Nachtpflege:

  • Möglicherweise nicht für jede Nacht verfügbar

24-Stunden-Pflege

Die 24-Stunden-Pflege richtet sich an Pflegebedürftige, die rund um die Uhr Betreuung benötigen.

Vorteile der 24-Stunden-Pflege:

Vorteile der

24-Stunden-Pflege:

  • Angehörige wissen ihre Pflegebedürftigen stets gut versorgt
  • Pflegebedürftige können weiterhin im vertrauten Umfeld zu Hause leben

Nachteile der 24-Stunden-Pflege:

Nachteile der

24-Stunden-Pflege:

  • für umfassende pflegerische Tätigkeiten sind Pflegefachkräfte nötig
  • ist eher Betreuung vonnöten und soll eine Betreuungskraft mit im Haushalt leben, ist ausreichend Wohnraum nötig

Verhinderungspflege

Die Verhinderungspflege ist eine Form der Ersatzpflege, da sie dann greift, wenn die eigentliche Pflegeperson für eine Weile ausfällt, etwa aufgrund einer geplanten Operation, eines Urlaubs oder auch einer Reha-Maßnahme.

Vorteile der Verhinderungspflege:

Vorteile der

Verhinderungspflege:

  • wichtige Möglichkeit der Erholung für pflegende Angehörige
  • zuverlässige und liebevolle Versorgung durch kompetente und einfühlsame Pflegekräfte

Nachteile der Verhinderungspflege:

Nachteile der

Verhinderungspflege:

  • lediglich eine temporäre Lösung; alle Beteiligten müssen sich daher für diese gewisse Zeit mit der neuen Situation anfreunden

Palliativpflege und Hospizpflege

Palliativpflege

und Hospizpflege

Die Palliativpflege widmet sich Pflegebedürftigen, die unheilbar krank sind und daher dauerhaft ganzheitliche Pflege bedürfen, die aber nicht auf die Heilung, sondern die Begleitung und weitestgehenden Erhaltung der Lebensqualität der unheilbar Erkrankten ausgelegt ist.

Vorteile der Palliativ- und Hospizpflege:

Vorteile der Palliativ

und Hospizpflege:

  • würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase
  • einfühlsame Sterbebegleitung, die sowohl für Erkrankte als auch für Angehörige eine wichtige emotionale Stütze darstellt
  • ambulante Palliativ- und Hospizpflege ist möglich

Nachteile der Palliativ- und Hospizpflege:

Nachteile der Palliativ

und Hospizpflege:

  • ist nur eine Pflege in einer Pflegeeinrichtung möglich, steht dies oft dem Wunsch der Erkrankten entgegen

Fazit: Welche Pflegeform ist die passende?

Fazit: Welche Pflegeform

ist die passende?

Welche Form der Pflege im individuellen Fall die richtige Wahl ist, hängt nicht nur von der eigenen Situation ab, sondern auch vom Angebot vor Ort, den entstehenden Kosten und dem Kostenanteil, den die Pflegeversicherung übernimmt. Eine pauschale Entscheidungshilfe, gerade aufgrund der höchst individuellen Entscheidungskriterien und deren Gewichtung, ist daher sehr schwer.

Setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung für ein erstes Gespräch – wir helfen Ihnen gern weiter und schauen gemeinsam, was wir für Sie tun könnten!

Wir sind für Sie da!

Gerne beraten wir Sie, welche Leistungen für Sie passen. Auf diese Weise erhalten Sie eine individuell auf Sie oder Ihre Angehörigen abgestimmte Grundpflege. Sie haben Fragen? Auch die beantworten Ihnen unsere Mitarbeiter gerne. Rufen Sie uns an!